Wurzelspitzenresektion

Sollte eine Untersuchung ergeben haben, dass an der Wurzelspitze eines Zahnes /mehrerer Zähne im Knochen ein Entzündungsprozess (Herd, Zyste) besteht, kann der Zahn/Zähne durch eine Wurzelspitzenresektion erhalten werden. Vor der Operation sollten Sie die Möglichkeiten der Behandlung, aber auch naheliegende Risiken und Komplikationen des Eingriffs kennen, um Ihnen die Entscheidung zur Operation zu erleichtern.

Warum soll eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt werde?

Ein beherdeter Zahn stellt nicht nur eine Gefahr für die umgebenden Zähne und Knochen dar, es können sich daraus auch weitreichende Folgen für Ihren allgemeinen Gesundheitszustand ergeben (Rheumatismus-Gelenksentzündungen, Herzmuskelentzündung-Infarkt, Leber- und Nierenfunktionsstörungen mit Folgeschäden, Blutvergiftung, u.a.). Aus diesen Gründen sollte man den Zahn wenn möglich resezieren, andernfalls extrahieren.

Wie wird die Operation durchgeführt?

Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. lm Oberkiefer wird für die Operation außen und innen am Zahn eingespritzt, im Unterkiefer an der Innenseite hinter dem Weisheitszahn(falls vorhanden), weiter vorne außen und innen beim betreffenden Zahn. Um die Wurzelspitze freizulegen wird zunächst im Zahnfleisch ein Schnitt gemacht, der den Knochen über der Wurzelspitze freigelegt. Dann wird mit einem Bohrer der Herd freigelegt, die Wurzelspitze abgeschnitten(reseziert) und das entzündliche Gewebe abgetragen. Durch eine vor oder während der Operation gemachte Wurzelbehandlung werden der Wurzelkanal und die Schnittfläche abgedichtet. Danach wird die Wunde vernäht, eventuell ein entzündungshemmendes Medikament eingelegt.

Gerne beraten wir Sie in unserer Zahnpraxis in der PlusCity in der Plus-Kauf-Strasse 7, 4061 Pasching über die Wurzelspitzenresektion und die damit verbundenen Kosten.